Unvergessliche Momente in Tansania & Sansibar
Studienreisebericht von Jennifer Peterhans, Twerenbold Reisewelt
Schon beim Landeanflug auf Kilimanjaro spürten wir die Magie Afrikas: endlose Weiten, goldene Savannen und eine tiefe Ruhe, die man in der Hektik des Alltags oft vermisst.
Tarangire – Land der Elefanten
Der Auftakt unserer Safari war der Tarangire Nationalpark, bekannt für seine majestätischen Baobab-Bäume und die hohe Elefantenpopulation. Leider halten sich diese in der Regenzeit nicht im Park auf, da sie ein breiteres Gebiet nutzen können für die Nahrungssuche.
Lake Manyara & Besuch im Massai-Dorf
Am nächsten Tag ging es weiter zum Lake Manyara Nationalpark, einer Oase zwischen Felswänden und Salzsee. Der dichte Wald am Parkeingang war Heimat zahlreicher Paviane und Vögel, doch je weiter wir fuhren, desto mehr öffnete sich die Landschaft.
Ein ganz besonderer Moment war der Besuch eines Massai-Dorfes mit dessen stolzen Bewohnern, die uns einen authentischen Einblick in ihre Kultur gewährten. Es war eine tolle Erfahrung – herzlich, respektvoll und eindrucksvoll.
Ngorongoro-Krater – Naturwunder mit Tiergarantie
Der darauffolgende Tag führte uns hinauf in das Hochland zum atemberaubenden Ngorongoro-Krater. Die Aussicht vom Rand in die gigantische Caldera war überwältigend. Frühmorgens fuhren wir hinunter in den Kraterboden – Nebelschwaden lagen noch in der Luft, als wir den ersten Elefanten entdeckten, der zwischen unseren Jeeps hindurchlief. Bald darauf tauchten Zebras, Gnus und auch Nashörner auf. Ein unvergesslicher Moment war die Sichtung der Löwen die gemächlich an unseren Jeeps vorbei liefen und es sich neben den Autos gemütlich machten.
Übernachtet haben wir in der Ngorongoro Lions Paw Lodge by Karibu Camps & Lodges – traumhaft gelegen am Kraterrand, umgeben von dichtem Wald. Die Aussicht auf den Krater im Abendlicht war schlichtweg magisch.
Serengeti – Das Herz Afrikas
Nach einem letzten Blick über den Krater führte uns unsere Route schliesslich in die legendäre Serengeti. Schon auf dem Weg dorthin begleiteten uns Giraffen und Antilopen. In der Serengeti angekommen, entfaltete sich das ganze Panorama Afrikas: weite Ebenen, goldene Gräser, vereinzelte Akazien – und Tiere, die entspannt am Grasen waren.
Wir sahen Löwen, die faul im Schatten dösten, Hyänen bei der Jagd, Elefanten, die gemächlich durch die Landschaft zogen, und sogar einen Geparden-Familie, der aufmerksam die Umgebung beobachtete.
Unsere Unterkunft, die Lemala Nanyukie Lodge, war ein echtes Highlight – luxuriöse Zeltsuiten mit eigenem Plunge-Pool, grandioser Aussicht und exzellentem Service. Nachts hörte man die Geräusche der Wildnis – ein Konzert der Natur, das unter die Haut ging. Mein persönlicher Afrika-Moment war der Besuch eines jungen Elefantenbullen an unserer Terrasse.
Fotografie & Tierbeobachtung
Diese Reise war ein Paradies für Fotograf:innen: Die Lichtverhältnisse in den frühen Morgenstunden, das Spiel von Schatten und Sonne in der Savanne, und vor allem die Nähe zu den Tieren ermöglichten eindrucksvolle Aufnahmen.
Sansibar – Tropisches Finale
Zum Abschluss: Sansibar - Zwei Nächte tropisches Inselgefühl pur. Unsere Unterkünfte: das elegante Gold Zanzibar Beach House & Spa direkt am Traumstrand von Kendwa – stilvoll, entspannt und sonnenverwöhnt. Anschliessend das charmante LUX Marijani, ein Boutique-Resort mit herrlich ruhiger Atmosphäre.
Ein Ausflug nach Stone Town führte uns in eine ganz andere Welt: schmale Gassen, bunte Märkte, arabisch beeinflusste Architektur und die bewegende Geschichte der Insel. Der Besuch des ehemaligen Sklavenmarkts hinterliess einen bleibenden Eindruck, ebenso wie die kunstvoll geschnitzten Holztüren und die herzlichen Menschen.
Fazit
Tansania bietet eine Reise der Superlative – von der Tierwelt der Nationalparks bis zur Kultur der Massai, vom Krater bis zur Küste. Und Sansibar setzt dem Ganzen die tropische Krone auf. Diese Reise hat unsere Herzen berührt und unsere Erinnerungen mit Leben, Farben und Emotionen gefüllt.
