Studienreise Texas

Jennifer Peterhans, Twerenbold Reisewelt

Studienreise Texas – unterwegs im Lone Star State mit Go2Travel
Meine Studienreise nach Texas im April 2024 war eine unvergessliche Erfahrung voller spannender Eindrücke, faszinierender Orte und einzigartiger Erlebnisse. Während der Reise konnte ich die beeindruckende Vielfalt des Bundesstaates entdecken – von pulsierenden Städten und historischen Sehenswürdigkeiten bis hin zu weiter Natur, echtem Cowboy-Feeling und beeindruckenden Landschaften, die ich sogar vom Pferderücken aus erleben durfte.

 

1. Tag – Grapevine, Meow Wolf und die Stockyards
Die Reise begann in der charmanten Stadt Grapevine. Der Ort wirkte wie aus einem klassischen amerikanischen Film: kleine Geschäfte, historische Gebäude und eine entspannte Atmosphäre. Um noch einen besseren Eindruck zu bekommen, bietet sich die nostalgische Zugfahrt an.

Danach besuchten wir das aussergewöhnliche Museum Meow Wolf Grapevine. Dieses Museum war völlig anders als alles, was ich bisher gesehen hatte. Überall gab es bunte Räume, verrückte Installationen und interaktive Kunstwerke – man fühlte sich wie Alice im Wunderland

Am Abend ging es in die berühmten Fort Worth Stockyards. Dort erlebte ich echtes Cowboy-Feeling. Die Strassen waren voller Country-Musik, Cowboys mit Hüten und historischen Gebäuden. Besonders beeindruckend war die Atmosphäre am Abend. Anschliessend besuchten wir Billy Bob's Texas – den grössten Honky-Tonk der Welt. Dort wurde getanzt, Live-Musik gespielt und überall herrschte gute Stimmung.
Dieser Abend war ein perfekter Start in die Reise.

2. Tag – Historisches Fort Worth und texanische Dörfer
Am zweiten Tag erkundeten wir den historischen Teil von Fort Worth. Ein echtes Highlight war der traditionelle Viehtrieb in den Stockyards. Es war faszinierend zu sehen, wie Longhorn-Rinder durch die Strassen geführt wurden – fast wie im Wilden Westen.

Im Anschluss machten wir eine längere Überlandfahrt durch kleine texanische Dörfer. Die Landschaft war unglaublich weitläufig und erinnerte mich tatsächlich an alte Westernfilme. Kleine Häuser, Tankstellen mitten im Nirgendwo und riesige Ranches prägten das Bild. Besonders spannend fand ich, wie ruhig und ursprünglich viele dieser Orte wirkten.

3. Tag – Präsidentengeschichte, Sonnenfinsternis und Raumfahrt
Zuerst besuchten wir die George H. W. Bush Presidential Library and Museum. Dort erhielt ich spannende Einblicke in die Geschichte der USA und das Leben des ehemaligen Präsidenten George H. W. Bush. Besonders interessant waren die originalen Ausstellungsstücke und die Informationen über internationale Politik.

Ein absolutes Highlight der gesamten Reise war die totale Sonnenfinsternis im April 2024. Gemeinsam beobachteten wir dieses seltene Naturereignis. Als sich der Himmel plötzlich verdunkelte, entstand eine fast magische Stimmung. Dieser Moment, wie wir alle mit dem Solar-Eclipse Shirt da stehen und in den Himmel schauen wird mir immer in Erinnerung bleiben.

Danach ging es weiter zum Space Center Houston. Für mich war dieser Besuch unglaublich spannend. Ich konnte echte Raumfahrttechnik sehen und viel über die NASA und die Geschichte der Raumfahrt lernen. Besonders beeindruckend waren die riesigen Raketen und die vielen Details, welche man sonst nicht zu Gesicht bekommt.

4. Tag – Fahrt an die Küste und Galvestons Geistergeschichten
Am vierten Tag fuhren wir weiter an die Küste nach Galveston, dort trafen wir Vertreter der Region zu einem gemeinsamen Abendessen. Dabei erfuhren wir viel über den Tourismus und die Entwicklung der Küstenregion. Später nahmen wir an einer abendlichen Gruseltour durch die Stadt teil. Die alten Gebäude und Geschichten über Geister machten die Führung sehr spannend. In den dunklen Strassen von Galveston entstand eine geheimnisvolle Stimmung, die perfekt zur Geschichte der Stadt passte.

5. Tag – Stadtrundfahrt, Delfine und Lagerfeuer
Am nächsten Morgen machten wir zunächst eine Stadtrundfahrt durch Galveston. Dabei sahen wir historische Villen, die Strandpromenade und den Hafen bei Tageslicht.

Danach fuhren wir mit unseren Autos weiter nach Port Aransas. Dort erwartete uns eine Delfintour auf dem Meer. Es war wunderschön, die Delfine so nah und in freier Natur zu beobachten. Immer wieder sprangen sie neben dem Boot aus dem Wasser.

Den Abend konnten wir gemeinsam bei einem Lagerfeuer am Strand ausklingen lassen.

6. Tag – San Antonio und der wunderschöne River Walk
Am sechsten Tag ging es weiter nach San Antonio. Dort besuchten wir zunächst das berühmte The Alamo. The Alamo wurde im 18. Jahrhundert ursprünglich als spanische Mission erbaut und ist heute eines der bekanntesten Wahrzeichen von Texas. Berühmt wurde es durch die Schlacht von 1836 während der texanischen Revolution gegen Mexiko, bei der die Verteidiger trotz Niederlage zum Symbol für Freiheit und Unabhängigkeit wurden.

Danach besichtigten wir das Witte Museum, das interessante Ausstellungen zur Geschichte und Natur von Texas zeigte.

Mein persönliches Highlight des Tages war jedoch der berühmte San Antonio River Walk. Die Atmosphäre dort war einmalig. Während einer Dinnercruise fuhren wir durch die beleuchteten Wasserwege der Stadt. Die Restaurants, Musik und Lichter sorgten für eine wunderschöne Stimmung.

Auch unser Hotel war etwas Besonderes: Der Rooftop-Pool bot einen fantastischen Blick über die Skyline von San Antonio.

7. Tag – Höhlenwelt und Lichtshow
Heute besuchten wir die beeindruckenden Natural Bridge Caverns. Die riesigen Tropfsteinhöhlen waren faszinierend. Während der Führung lernten wir viel über die Entstehung der Höhlen und konnten gigantische Felsformationen bestaunen.

Am Abend bestaunten wir die spektakuläre Lichtshow an der San Fernando Cathedral, dies rundete den Tag perfekt ab.

8. Tag – Mexikanisches Frühstück, Boerne und Ranchleben
Der Tag begann mit einem typisch mexikanischen Frühstück, frisch gestärkt ging es für uns weiter nach Bandera. Wir fuhren durch das wunderschöne kleine Städtchen Boerne, der ideale Halt für eine entspannte Kaffeepause.

Danach erreichten wir Bandera, die „Cowboy-Hauptstadt der Welt“. Dort verbrachten wir Zeit auf einer Ranch. Wir machten einen Ausritt und lernten später sogar Line Dance. Der Abend endete mit einem typischen texanischen BBQ unter freiem Himmel. Die Stimmung war entspannt und authentisch – genau so hatte ich mir Texas vorgestellt.

9. Tag – Austin, Fledermäuse und Nachtleben
Nach einem Aufenthalt in der Natur führte uns das Reiseprogramm wieder in die Stadt, es ging für uns nach Austin. Die Stadt wirkte deutlich moderner und kreativer als die anderen Orte unserer Reise.

Während einer Stadtrundfahrt sahen wir viele spannende Viertel, Street Art und Musiklokale. Am Abend machten wir eine Kanufahrt auf dem Fluss, um die berühmten Fledermäuse unter der Congress Bridge zu beobachten. Als tausende Fledermäuse gleichzeitig ausflogen, war das ein beeindruckendes Naturschauspiel.

Danach probierten wir Street Food und erkundeten die bekannte Partymeile der Stadt. Überall spielte Live-Musik und die Stimmung war ausgelassen.

10. Tag – Rückflug über Toronto
Am letzten Tag hiess es für die Gruppe von Reiseprofis Abschied nehmen von Texas. Der Rückflug führte erneut über Toronto. Dort konnten wir uns noch in der Lounge entspannen, bevor es endgültig zurück nach Hause ging.

Die Studienreise nach Texas war für mich eine unvergessliche Erfahrung. Ich konnte nicht nur viele spannende Orte entdecken, sondern auch die Kultur, Geschichte und Gastfreundschaft des Bundesstaates hautnah erleben. Besonders beeindruckt haben mich die Vielfalt der Landschaften, die herzlichen Menschen und die Mischung aus Tradition und Moderne. Texas hat mich mit seinem einzigartigen Charakter vollkommen begeistert.